Den Tod als Teil des endlichen Lebens erfahren dürfen

Einen Menschen zu verlieren, ist immer eine tragische Angelegenheit.

Dabei spielt es keine Rolle, ob der Tod plötzlich kommt oder ob man sich länger damit auseinandersetzen kann. Eine große Rolle spielt es allerdings, wie der entgültige Abschied erfolgt und ob man sich begleitet und verstanden fühlt.

Ich hatte das Glück, meinen Mann bis zuletzt daheim zu haben. Ärztlich gut versorgt ist er friedlich eingeschlafen.

Schon beim Erstgespräch in den Räumen von Pegasus konnte ich spüren, dass Trauernde wahrgenommen werden. Verschiedene Möglichkeiten Abschied zu nehmen wurden mir vorgestellt, die ich so nicht kannte. Begleitung zur Einbettung im Sarg und den Deckel selbst zu schließen. Eine Urne, welche die Enkel bemalen durften. Lichtergrüße der Angehörigen, mit letzten Gedanken an den Verstorbenen. Abwechselnd die Urne ans Grab zu tragen, die Urne von mir an die Erde zu übergeben und mit Blüten zu bedecken. Rituale, die unseren Seelen halfen, loszulassen.

Dafür möchte ich mich im Namen unserer Kinder und Enkel bedanken. Wir alle durften Dieters Tod nicht als schreckliches Ereignis, sondern als Teil des endlichen Lebens erfahren.

Dafür bin ich sehr dankbar.